AKTUELLES 2019


Mehrere interessante Pressemitteilungen sind hier zu lesen


GOLD für NELE im Marathon

 

2. Europameisterschaft im Marathon für Gehörlose im Rahmen des innogy Marathons in Essen am Baldeneysee.

 

Nele Alder-Baerens (GSV Karlsruhe) war die einzige deutsche Starterin. Bei optimalen Bedingungen, obwohl es kurz vor dem Start geregnet hatte, wurden 30 EM Gehörlose aus 17 Ländern plus 12 freiwillige gehörlose Läufer auf die zwei zu absolvierenden Runden rund um den schönen Baldeneysee geschickt.
In der ersten Hälfte kontrollierte Nele das Rennen. Ihre ernste Konkurrentinnen aus Polen, Weissrussland und der Ukraine blieben dran.

 Bereits nach dem Wendepunkt konnte Nele ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Und dank perfekt organisierten Verpflegungen mit Wolfgang Irle, Dirk Rohwedder und Thomas Göpfert war Nele optimal versorgt. Daher konnte sie in der zweiten Hälfte die Geschwindigkeit zulegen. Nach starker 2:53:50h kam sie ins als neue Europameisterin im Marathon ins Ziel. Uberraschend machten die Läuferinnen aus Weissrussland und Italien das Podium voll.

Bei Männer gewann wie erwartet Rafael Nowak aus Polen vor Martinez Almeida aus Spanien und Thomasz Gawronski aus Polen.

Mit einer weiteren Goldmedaille bei der Leichtathletik EM in diesem Jahr ist die Sparte auf der Erfolgsspur.

 


Marathon OPEN im Rahmen der 2. Marathon-EM in Essen

 

Im Rahmen der 2. Marathon-EM in Essen am Baldeneyesee soll keine Langweile für gehörlose Sportler aufkommen. Daher hatte sich die Sparte Leichtathletik etwas Besonderes ausgedacht: Offene internationale Marathonmeisterschaften für Gehörlose. Startberechtigt waren die Läufer, die nicht offiziell bei der 2. EM das Nationaltrikot tragen dürften.

Der Spaß stand im Vordergrund, gemeinsamer Austausch und Treffen der anderen EM Marathonläufer. Angeboten wurden drei verschiedene Strecken wie Marathon, Seerunde und Marathon Staffellauf.

Für den Staffellauf ging leider keine einzige Anmeldung ein. 8 Hobbyläufer meldeten sich für den Marathon an, für die Seerunde 5 Läufer. Insgesamt 13 Läufer aus 4 Ländern.

Die Sparte Leichtathletik bedankte sich bei den Hobbyläufern für die Teilnahme mit einem kleinem Überraschungsgeschenk sowie Riegel vom Sponsor Ultra Sports.


VEREINSWECHSEL FÜR 2020 innerhalb der WECHSELFRIST:

 

Vom 1. Oktober bis zum 30. November ist in der Leichtathletik die sogenannte Wechselfrist. Nur innerhalb dieser Zeit können Athleten ohne Sperre den Verein wechseln.

 

Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung der Wechsel und Änderungen erst nach Ende der Wechselfrist erfolgt. Startrechtswechsel, etc. werden dementsprechend erst ab Ende Dezember online hier auf der Homepage verfügbar sein.

 

Alle Änderungen treten zum 1. Januar in Kraft. Athleten können bzw. müssen dementsprechend noch bis zum 31.12. für ihren "alten" Verein starten.


25. Deutsches Gehörlosen Sportfest in Dresden mit

Deutsche Gehörlosen Leichtathletik Meisterschaften 2020

 

Im Rahmen des 25. Deutschen Gehörlosen Sportfestes in Dresden richtet die Sparte Leichtathletik gleichzeitig Deutsche Leichtathletikmeisterschaften aus.

Alle Sportler mit DGS Pass ohne Sparteneintrag "Leichtathletik" sind aufgrund des Sportfestes ausnahmsweise bei den DGM startberechtigt. Siehe Hinweis in der Ausschreibung.

Für die Junioren/Innen ist die DGM gleichzeitig die Qualifikationsstation für die Junioren-EM Anfang Juli in Samorin / Slowakei.

 

Ausschreibung und Meldeformular sind abrufbar. Der Zeitplan folgt nach der Prüfung mit dem Kampfrichter.


41. Deutsche Gehörlosen Leichtathletik Hallenmeisterschaften 2020

 

Am 07.03.2020 finden die Deutsche Hallenmeisterschaften in Hamburg statt. Danke an den Ausrichter Hamburger Gehörlosen Sportverband von 1904 e.V. (HGSV)!

 

Ausschreibung und Meldeformular sind abrufbar. Der Zeitplan folgt nach der Prüfung mit dem Kampfrichter.


4. Orientierungslauf - WM in Olomouc / CZE (17.08.-24.08.2019)

Zum ersten Mal in der DGS-Geschichte ist Deutschland bei der 4. Orientierungslauf-WM für Gehörlose in Olomouc / CZE dabei.

 

 

 


Letzter Wettkampftag bei der 4. Orientierungslauf WM für Gehörlose in Tschechien

SENSATIONELL Bronze 🥉 für Deutschland im Staffelorientierungslauf Mittelstrecke

10 Teams wurden ins Rennen geschickt. Dank dem deutschen Läufer Michael Margolin, der bislang im offenen Lauf mitlief, war die Teilnahme im Staffellauf für Deutschland möglich.
Das Laufgelände war anders, jedoch ähnlich aufgebaut wie am Tag zuvor. Der Organisator sorgte mit einigen Posten die Läufer zur Verwirrung. Viele Läufer hatten Mühe, die Posten zu finden.
Alle deutsche Läufer gingen mit Sicherheit und Vorsicht in den tschechischen Wald, fanden alle richtigen Posten.

Die Taktik war, dass Thomas und Sergej die Zeitabständen zu einigen Ländern ausbauen sollten, da Michael nicht so laufstark ist. Michael sollte versuchen gegen jüngere Konkurrenten standzuhalten. Bis zur letzten Sekunde musste das deutsche Team zittern und tatsächlich ging die Taktik auf. Starke Orientierungsläufer aus Schweden und Italien gingen leer aus.

Ein russischer Läufer hatte vergessen, ein Posten zu stempeln und daher wurde Russland disqualifiziert. Teams aus Ungarn, Litauen und Kazakhstan wurden ebenfalls disqualifiziert.
Mit zwei Minuten Vorsprung vor Schweden und 5 Minuten vor Italien sorgte Sergei für Deutschland eine Sensation mit Bronze 🥉.

Die vierte WM im Orientierungslauf ging zu Ende. Gute Organisation mit regionalen Vereinen. Der Chefschiedsrichter ist Mitglied im IOF-Komitee und war kürzlich gar bei der WM für Hörende in Norwegen im Einsatz.
Mit 5 anspruchsvollen Wettkämpfen innerhalb von 6 Tagen reist das deutsche Team mit starken Resultaten bei der Premiere im Orientierungslauf für Gehörlose die Heimreise an. Besser kann der Anfang nicht sein.
Nächstes Jahr steht die EM entweder in Schweden oder Aserbaidschan an.
Mit Hoffnung kann das Orientierungslaufteam vergrößert werden, sofern sich einige gehörlose Läufer ebenfalls Interessen zeigen.

Ergebnis Staffel Mitteldistanz 3x 6,1km 200m HM 26 Posten:

1. UKRAINE
2. TSCHECHIEN

3. DEUTSCHLAND
4. SCHWEDEN
5. ITALIEN
6. TÜRKEI
RUSSLAND  DQ
KAZAKHSTAN  DQ
UNGARN  DQ
LITAUEN  DQ


Wettkampf MITTEL

 

Mittelstrecke bei der 4. WM im Orientierungslauf für Gehörlose in Tschechien:
Erneut 8. Platz für Sergei Roskop vom GSV Braunschweig bzw Braunschweig MTV.
Das Team aus der Ukraine und aus Russland sowie Litauen dominieren einfach die WM.
In einer spannend gelegten Bahn 5,5km Luftlinie galt es, neben hohem Tempo am Hang zudem in einigen gelb-grünen Abschnitten der Karte höchste Konzentration aufzubringen, um die größtenteils in feinkupierten Gelände gesetzten Posten auf Anhieb zu finden und keine wertvollen Sekunden zu verlieren. Für Sergei fing es gut an, bis er am 5. Posten und 8. Posten Probleme bekam. Die Konzentration ließ bei ihm nach. So war die Chance auf eine mögliche Medaille futsch. Das ist halt im Orientierungslauf so, wobei viele Faktoren zusammenpassen müssen.
Der zweite deutsche Orientierungsläufer Thomas Göpfert vom GSV Karlsruhe hatte etwas mehr Mühe anderen Waldgebiet als auf der Langstrecke die Posten zu finden. Nach der Feststellung von Zwischenzeiten von allen war er jedoch an einigen Posten schnell angekommen. Somit belegte er den enttäuschten 19. Platz.
Sehr viele Erfahrungen und Kenntnissen von diversen Geländen sind sehr wichtig.

Am letzten Wettkampftag der WM findet der Staffellauf mit deutscher Beteiligung statt.

 

Ergebnisse Mitteldistanz: 5,5km Luftlinie mit 210m HM und 22 Posten.

1. 35:50 Ivan Sadovnikov (UKR)
2. 36:19 Nikata Smirnov (RUS)
3. 37:56 Dymtro Levin (UKR)
8. 42:22 Sergei Roskop (GER)

19. 60:14 Thomas Göpfert (GER)


Wettkampf LANG

 

Langstrecke bei der 4. WM im Orientierungslauf für Gehörlose in Olomouc /Tschechien im Skigebiet Kladky.

In Wettkämpfen, die von Läufern aus Russland und der Ukraine dominiert werden, die zu Hause teilweise unter professionellen Bedingungen trainieren können, fiel heute die Entscheidung über die Langdistanz im technisch anspruchsvollen Wald. Über 9,7km und 395 Hm belegte Sergei Roskop vom GSV Braunschweig bzw. Braunschweiger MTV für Deutschland startend einen ausgezeichneten 4. Platz und verfehlte die Bronzemedaille nur um 10 Sekunden.

An einigen Posten hatte er angeblich zu viele Sekunden gelassen. Trotz Laufunterstützung vom Teamkollegen Thomas Göpfert vom GSV Karlsruhe im letzten Gebietsbereich reichte leider nicht zum Medaillengewinn für Sergei. Thomas wurde nach der Verwirrung an einem Posten immerhin noch guten 13. und verpasste das eigene Ziel Top 12.

 

Am Donnerstag folgt die Mitteldistanz im gleichen Gelände, wo jüngst auch die Europameisterschaft für Studenten ausgetragen wurden. So können sich die Nationalläufer bei einem Ruhetag am Mittwoch erholen oder auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Am Freitag folgt der Staffellauf mit den Startern Thomas Göpfert, Sergei Roskop und Michael Margolin.


Langstrecke : 9,7km Luftlinie mit 400m HM und 17 Posten.

 

Ergebnisse M21 Langdistanz:
1. 66:49 Dmytro Plakhotnik (UKR)
2. 70:57 Nikita Smirnov (RUS)
3. 74:16 Nikita Asoian (RUS)
4. 74:26 Sergei Roskop (GER)

13. 101:38 Thomas Göpfert (GER)

 


Wettkampf SPRINT

 

Sprintdistanz in der historischen Stadt mit vielen Altbauten und schöne Sehenswürdigkeiten, im botanischen Garten und Park. Bei heißem Wetter mussten beide deutsche Starter auf der 2,7km langen Luftlinie 19 Posten schnell und in der richtigen Reihenfolge finden. Zwei verschiedene Labyrinthgärten bereiteten alle Orientierungsläufer Schwierigkeiten.
Der Start von Sergei Roskop war sogleich die Premiere für DGS im Orientierungslauf bei den internationalen Meisterschaften.
Zwei technische Fehler kosteten Sergei wertvolle Zeit und gar den Platz auf dem Podium. Immerhin erreichte er den guten 8. Platz.
Sein Teamkollege Thomas Göpfert hatte bei einer Postensuche einen kleinen Zeitverlust, so dass er möglichen Top 10 Platzierung verpasste. Bei der Premiere belegte er den 14. Platz. Also zwei Plätze in den Top 15 bei der Premiere für Deutschland DGS ein guter Anfang.
Die kleine Eröffnungsfeier wurde in einem historischen renovierten Gebäude durchgeführt. Ca 50 Sportler aus 13 verschiedenen Ländern sind an der 4. Orientierungslauf-WM beteiligt. 

Die WM Strecken werden von einem anerkannten IOF Techniker aus Tschechien organisiert und durchgeführt. Dieser Techniker war kürzlich bei der normalen WM für Hörenden in Norwegen im Einsatz.

 

Ergebnisse M21 Sprint:
1. 15:44 Nikita Asoian (RUS)
2. 16:31 Vologymyr Fedoseienko (UKR)
3. 16:39 Ruslan Nikolaenko (UKR)
8. 18:27 Sergei Roskop (GER)

14. 22:28 Thomas Göpfert (GER)


Vorbericht

 

 Vom 16.08.- 24.08.2019 findet die 4. WM im Orientierungslauf auf tschechischem Boden in Olomouc (deutsch: Olmütz) statt. Bislang war Deutschland vom DGS noch nie im Orientierungslauf bei einer internationalen Meisterschaft vertreten. Die Sparte Leichtathletik hat bei der letzten Spartentagung Orientierungslauf als Unterabteilung aufgenommen, weil Orientierungslauf ebenfalls deaflympisch ist und vom DGS anerkannt wurde.  

Sergei Roskop vom GSV Braunschweig ist kein Unbekannter im Orientierungslauf, da er damals noch für die Ukraine startete. Nach dem Passwechsel ist er für Deutschland startberechtigt. Vor 4 Jahren bei der 3. Orientierungslauf WM in den USA gewann er im Sprintbereich gar Bronze, noch für die Ukraine.

Thomas Göpfert (GSV Karlsruhe) wird Sergei begleiten und betreuen, aber auch an den Start gehen, um in Deutschland bei den Gehörlosen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Nur wenige Meter von der Mannschaftsunterkunft in Olomouc findet der Sprintwettbewerb am Sonntag mitten in der Stadt statt.

Gelaufen werden insgesamt 4 Rennen. Neben Sprint fallen die weiteren Entscheidungen über die Mittel- und Langdistanz und in der Staffel. Deutschland wird in der Staffel auch an den Start gehen, da ein weiterer deutscher gehörloser Orientierungsläufer aus Köln sich freiwillig für den offenen Masterslauf anmeldete, der bei der WM ebenfalls angeboten wird.

Trotz der zu erwartenden physisch und technisch fordernden Rennen im tschechischen Geläuf muss Sergei sich nicht verstecken, da er bei den vielen Rennen mit Hörenden oft bewiesen hat, vorne mitzulaufen. Bei allen Wettkämpfen müssen alle Posten schnell und richtig in der Reihenfolge gefunden werden.

Man ist gespannt, wie es für Deutschland bei der Premiere ausgehen wird.

 



10. EM in Bochum-Wattenscheid

5 MEDAILLEN für DEUTSCHLAND bei der 10. EM:

 

1 GOLD  (Alexander Bley 3000m Hi)

3 SILBER (Alexander Bley 1500m / Nadine Brutscher 100m Hü / Staffel 4x100m Frauen)

1 BRONZE (Christoph Bischlager Diskus)

 

Am 1. Wettkampftag holte Christoph Bischlager vom GSV München die erste Medaille für Deutschland und zwar im Diskuswurf mit 45,05m im zweiten Versuch. Mit 19 cm Abstand zum vierten Platz reichte für ihn, Bronzemedaille zu holen. Sheila Schlechter vom GSV Herford, Georgina Schneid und Nadine Brutscher (beide vom GSV München) sowie Luisa Herud vom Schwerin SC traten im 100m Rennen an. Alle konnten konstante Leistungen zeigen, die jedoch nicht für die Finalteilnahme ausreichten. Immerhin neue persönliche Bestleistung von Sheila und Saisonbestleistung von Georgina über 100m. Somit hatten sie das EM-Wettkampfgefühl hinter sich, was für den Staffellauf am letzten Wettkampftag wichtig ist. Pierre-René Nadler (GSBV Halle/Saale) sammelte weitere internationale Erfahrungen im 100m Lauf, nachdem er zuletzt bei den Junioren-EM im Jahr 2016 in Karlsruhe das Nationaltrikot trug.

Dr. Nele Alder-Baerens vom GSV Karlsruhe lief die erste Hälfte des 10000m Rennens in der Spitzengruppe mit, jedoch konnte sie nicht mehr um Medaillen mitrennen, da sie leicht angeschlagen war. Schade!

Am 2. Wettkampftag gab Hannah Peters vom GTSV Essen ihr Nationaldebüt und startete auf ihrer Spezialdistanz 400m. Trotz guter Zeit und enorm starke Konkurrentinnen platzierte sie die 7. Stelle. Einen starken Kampfgeist zeigte Alexander Bley vom Hannover Athletics e.V. auf der 1500m Strecke. Dank seinem schnellen letzten Spurt  in der letzten Runde sicherte er den Vize-Europameistertitel und musste sich nur dem Weissrussen geschlagen geben. Die zweite Medaille des Tages holte ganz überraschend Nadine Brutscher über 100m Hürden. Unmittelbar vor der EM knackte sie den Deutschen Rekord und musste bei der EM die starke Leistung wieder zeigen, was ihr auch gelang. Nur die Hürdenläuferin aus der Ukraine war schneller. Am Ende des 2. Tages hatte Deutschland 3 Medaillen (2 Silber und 1 Bronze).

Am 3. und 4. Wettkampftag gab es leider keine weitere Medaille auf deutschem Boden in Bochum-Wattenscheid. Hannah Peters und Delia Gaede kämpften über 200m um den Finaleinzug. Trotz fast neue PB von beiden waren die anderen Konkurrentinnen einfach zu stark. Christoph Bischlager hatte den Wunsch, im Kugelstoßen eine weitere Medaille zu holen. Leider gelang es ihm nicht, bei der EM in einem Versuch über 15m zu stoßen. Immerhin belegte er den guten 6. Platz. Pierre-René Nadler sprang bei 1,90m fast über, doch die Latte blieb einfach nicht liegen. Schade. Luisa Herud und Nadine Brutscher gingen im Weitsprung gemeinsam an den Start. Der Ansporn war enorm. Luisa erreichte ebenso wie Nadine den Endkampf unter besten 8. Luisa konnte ihre beste Leistung nicht toppen. Bei Nadine sah anders aus. Alle 6 gültige Versuche und steigterte ihre persönliche Bestleistung um satte 19cm, auf 5,53m, was für den starken 5. Platz reichte. 

Am letzten Wettkampftag waren 5 Athleten nochmal dran. Zuerst ging Alexander Bley über 3000m Hindernis an den Start. Seit vielen Jahren stand kein deutscher Teilnehmer in dieser Disziplin auf der Startliste. Erst in diesem Jahr gab Alexander Bley auf dieser Strecke Debüt. Vom Start an ging er weg und versuchte den Vorsprung vor dem starken Russen auszubauen und möglichst groß zu halten. Seine Taktik ging auf und wurde Europameister. Endlich erste Goldmedaille für Deutschland.

Das deutsche Damenteam ging im Staffellauf 4x100m an den Start. Ein Monat vor der EM bereitete sich das Team an der gleichen Stelle darauf vor, was dem Team gelungen war. Nach dem sehr guten Start von Georgina Schneid gab sie den Stab an Delia Gaede weiter. Delia versuchte den Rückstand zu verringern. Russinnen und Ukrainerinnen waren vorne. Hannah Peters kämpfte weiter und gab den Stab an die Schlussläuferin Nadine Brutscher reibungslos weiter. Nadine kämpfte herzvoll bis zum Ziel, wobei es lange nach Bronze aussah. Erst nach der Zielauswertung stand fest, dass Deutschland sensationell das ukrainische Team geschlagen hat und mit 0,02 sec. Zudem hat das Team die zweitschnellste Zeit in der DGS Leichtathletikgeschichte erzielt, 48,92 sec. Im Jahr 2007 war die letzte Medaille im Staffelteam für Frauen.
Die Sparte Leichtathletik hat den Abwärtstrend in den letzten Jahren gestoppt und belegt den 4. Platz in der Medaillenwertung.

Nadine Brutscher und Georgina Schneid gaben den Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Sie wollten da aufhören, wo es am schönsten ist, was sie auch taten. 


Ein toller Artikel über die 10. EM für Gehörlose in Bochum-Wattenscheid auf der Webseite der Leichtathletik.



IAAF-Regeländerung:

IAAF hat am 10.03.2019 die Regeln geändert:

 

R170.10 Staffelteam bis zu 8 Athleten möglich (damals 6).

R180.17 Technische Wettbewerbe Zeitlimit zurück zu 1 Min (damals 30 sec)

 

weitere geänderte Regeln:

https://www.iaaf.org/news/press-release/council-march-2019-doha-race-walk-diamond-lea


Vereinswechsel

Folgende Athleten haben den Verein gewechselt:

 

Jessica Hoffmeyer (bisher Berliner GSV) Kölner GSV

Maik Müller (bisher GTSV Essen) GSC Ludwigsburg

Vico Usadel (bisher GSV München) GBF München

Pauline Nele Wolf (bisher GSBV Halle / Saale) GSV München


ORIENTIERUNGSLAUF - KURS

 

Am 18.05.2019 wird in der Schweiz, in der Nähe der deutschen Grenze ein Kurs im Orientierungslauf angeboten. Marina Rosnik, erfolgreiche gehörlose Orientierungsläuferin wird den Kurs leiten.

Wer Lust hat, den Orientierungslauf kennenzulernen, meldet Euch einfach an!


Neue Emailadresse für die Passverwaltung:

 

Die Passverwalterin Katja Hopf hat eine neue Emailadresse.


Neuer Bundestrainer in der Sparte Leichtathletik:

 

Andreas Bücheler übernimmt ab sofort das Bundestraineramt sowohl im Wurf- als auch Sprungbereich. Herzlichen Willkommen in die Sparte und auf die gute Zusammenarbeit!


1. Hallen-WM in Tallinn / Estland:

 

17.03.2019

Vierter Wettkampftag

Keine Medaille für Nele Alder-Baerens, die für den Verein GSV Karlsruhe startet. Das war nicht einfach ihr Tag, ihr Kopf und ihre Beine machten nach der Hälfte des Rennens nicht mehr mit. Bei der Vorbereitung lief es auch nicht ganz problemlos, was auch für den Ausgang des Rennens auswirkte. Der Sieg ging nach Finnland, Sara-Elise Ruokonen vor beiden aus der Ukreine, Yuliia Bairamova und Anastasiia Sydoenko.

Anschließend ging die erste Hallen-WM zu Ende. Die Sparte Leichtathletik hofft auf die baldige Entscheidung des Austragungsorts der nächsten Hallen-WM. Diese Hallen-WM war für beide deutsche Athleten der Zwischenstopp zur EM 2019 auf deutschem Boden in Bochum-Wattenscheid Ende Juli.

 

16.03.2019:

Dritter Wettkampftag ohne deutsche Beteiligung.

 

15.03.2019:

Zweiter Wettkampftag

Für den Kugelstoß-Wettbewerb waren tatsächlich 11 Sportler angemeldet. Aufgrund Visum-Problem konnten zahlreiche Länder, gar bis zu 10, gar nicht in die EU nach Estland anreisen.

Christoph Bischlager vom GSV München zeigte einen sehr stabilen Wettkampf und er hinterließ mit seiner Drehstoßtechnik einen guten Eindruck. Mit Kampfwillen belegte er den 5. Platz mit 14,51m. Der Sieg ging nach Litauen, Vytenis Ivaskevicius, mit 16,88m, vor Denis Khakimov aus Russland mit 16,14m und Mindaugas Jurksa aus Litauen mit 15,91m, Mikhail Filyushkin aus Russland mit 14,75m.

Das deutsche Team legte Protest ein, da zwei Athleten im Call-Room zu spät erschienen. Zunächst wurden sie mit Gelber Karte verwarnt. Jedoch entsprach dies nicht der Regelung. Aus diesem Grund war die Entscheidung nicht akzeptabel. Tatsächlich hätten sie diese Athleten disqualifizieren müssen.

 

14.03.2019:

Erster Wettkampftag

Mit einer kleinen, kurzen Eröffnungsfeier wurde die 1. Hallen-WM offiziell eröffnet. Die Tanz-Tuchakrobatshow war eindrucksvoll und brachte den Zuschauern gar zum Staunen.

Der erste Wettkampftag fand ohne deutsche Beteiligung statt.

 

13.03.2019:

Nach der problemlosen Reise am Vortag stand heute das Training auf dem Programm.

Das deutsche Team ist allerdings noch nicht vollständig. Nele Alder-Baerens reist erst heute an. Allerdings gibt es leider eine schlechte Nachricht und zwar, dass Alexander Bley aufgrund einer Verletzung leider die Teilnahme an der 1. Hallen-WM absagen musste.

Heute trainierte Christoph Bischlager für seinen bevorstehenden Wettkampf am Freitag im Kugelstoßen. Normalerweise hätte die Qualifikation am 1. Wettkampftag (Donnerstag, den 14.03.2019) stattgefunden. Da weniger als 12 Teilnehmer offiziell angemeldet sind, findet der Wettkampf gleich als Finale statt.

Nele Alder Baerens wird am letzten Wettkampftag (Sonntag, den 17.03.2019) über 3000m an den Start gehen.


Kaderliste 2019



Aufruf zru Deutschen Gehörlosen Leichtahletik Hallenmeisterschaften 2020:

Text zum Video:
Hallo, hier ist eine Videobotschaft.
Thomas Göpfert, DGS Leichtathletik-Fachwart und ich, Dirk Rohwedder, DGS Leichtathletik Technischer Leiter.
Ich möchte Landessportverbände, Stadtverbände, Ortverbände und Leichtathletikvereine begrüßen und bitte um die Zusammenarbeit.
Im Jahr 2019 fiel die Deutsche Gehörlosen Leichtathletik Hallenmeisterschaften aus diversen Gründen aus.
Für DGHM 2020 suchen wir noch Ausrichter. Ortsverbände, Stadtverbände und Vereine können für die Ausrichtung der DGHM zusammenarbeiten. Wer ist bereit? Bitte melden.
Wir wären froh, wenn ein Ausrichter dafür bereit wäre. Vielen Dank und einen schönen Abend.


Auszeichnung für GSV Würzburg:

 

Bei der Quantensprung-Gala vom BLSV wurde GSV Würzburg Abt. Leichtathletik für das Vereinsprojekt ausgezeichnet. Ein Video mit Gebärdendolmetscher ist vorhanden.

Herzlichen Glückwunsch!


1. Hallen-WM in Tallinn / Estland 14.-17.03.2019: 

 

Für die 1. Hallen-WM sind laut Spitzensportauschuss folgende Athleten nominiert:

 

Alexander Bley (Hannover Athletics e.V.)    3000m

Nele Alder-Baerens (GSV Karlsruhe)          3000m

Christoph Bischlager (GSV München)        Kugel

 

Betreuer:

Wolfgang Irle (Bundestrainer)

Konstantin Begesow (Physiotherapeut)

Thomas Göpfert (Fachwart)

Steffen Rosewig (Delegationsmitglied)


VOLUNTEER für die EM 2019 in Bochum-Wattenscheid gesucht:

 

Bochum-Wattenscheid wird im Sommer 2019 für viele Gehörlosensport Fans, und insbesondere die der Leichtathletik, vom 21. bis 27. Juli ein „Magnet“ sein. Der DGS ist Ausrichter der 10. Gehörlosen Leichtathletik Europameisterschaft, kurz EDAC2019, im Herzen des Ruhrgebietes.

Die Vorbereitungen zu dieser Großveranstaltung mit insgesamt ca. 300 Gästen aus ganz Europa gehen in die ‚heiße Phase‘ und wir suchen freiwillige Helfer, die uns vom 19./20. bis 28. Juli vor Ort im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid tatkräftig unterstützen, sei es bei der Betreuung unserer Gastmannschaften, als Fahrer im Transportwesen, bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Arbeit im Wettkampfbüro und bei den Ordnerdiensten im Stadien, in dem die Wettkämpfe in 21 Disziplinen ausgetragen werden.

 

Mit eurer Unterstützung, eurem Know-How in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen und mit eurem ehrenamtlichen Engagement werden wir gemeinsam eine Veranstaltung auf die Füße stellen, die sicher unvergesslich bleibt.

 

Sport braucht das Ehrenamt, sei auch du mit dabei - wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

Auszug aus der Homepage Deutscher Gehörlosensportverband:

https://dg-sv.de/newspage.php?newsid=1941

Offene Marathonmeisterschaften für Gehörlose im Rahmen der EM Marathon 2019 in Essen:

 

Im Rahmen der 2. Marathon-EM in Essen am Baldeneysee soll keine Langweile für gehörlose Sportler aufkommen.

Alle anderen gehörlosen Hobby-Sportler sollen Spaß haben. Ihr seid in Essen zum Baldeneysee Marathon herzlich willkommen. Dort werden drei verschiedene Strecken angeboten.

 

Ausschreibung siehe unten (auch in Englisch vorhanden):


Alten Beiträge aus dem Jahr 2018